Halveraner Honig am Ehrenkasten · Dienstühlen 3, Halver · 350 g 5,50 € · 400 g 6,50 €So funktioniert'sRoute planen

Der schnelle Überblick

Imkern in 5 Minuten

Sie interessieren sich fürs Imkern, wissen aber noch nicht viel? Hier steht in Kürze, was auf Sie zukommt. Alles Weitere finden Sie auf den folgenden Seiten.

Was macht ein Imker eigentlich?

Ein Imker betreut Bienenvölker in Beuten, das sind Holzkästen, die zu „Stockwerken“ (Zargen) gestapelt werden. Er kontrolliert, ob das Volk gesund ist und eine Königin hat, erweitert die Beute, wenn das Volk wächst, verhindert unerwünschte Schwärme, erntet Honig und sorgt dafür, dass das Volk gut durch den Winter kommt.

Die Bienen leisten den größten Teil der Arbeit selbst. Der Imker greift ein, wo sie Hilfe brauchen, vor allem gegen die Varroamilbe, die ein Volk ohne Behandlung in der Regel nicht überlebt.

Das Bienenjahr in fünf Sätzen

  1. Winter

    Ruhe. Die Beute bleibt zu, im brutfreien Winter wird gegen Varroa behandelt.

  2. Frühjahr

    Reinigungsflug, erste kurze Durchsicht, das Volk wächst.

  3. Mai bis Juli

    Schwarmzeit und Honigernte: Die arbeitsreichste Phase des Jahres.

  4. Spätsommer

    Varroabehandlung und Einfüttern für den Winter.

  5. Herbst

    Einwintern: Fluglöcher verengen, Mäusegitter einsetzen, Material aufräumen.

Der genaue Ablauf steht im Imkerjahr.

Drei Zahlen, die man kennen sollte

50–90 Std.pro Jahr für zwei Völker, mit Schleudern und Abfüllen
1.800–3.000 €für einen soliden Start mit zwei Völkern, neu gekauft
10–20 %der Völker überwintern in normalen Jahren nicht

Richtwerte, Details und Quellen auf der Seite Imkerjahr.

Ehrlich gesagt

Stiche und Allergie

Stiche gehören dazu. Mit Schutzkleidung, ruhigem Arbeiten und etwas Erfahrung werden sie selten, ganz ausschließen lassen sie sich nicht. Ein Bienenstich tut auch nach vielen Jahren noch weh, besonders im Gesicht.

Vor dem Einstieg klären: Wer gegen Insektengift allergisch ist oder nach einem Stich auffällig reagiert hat (starke Schwellung weit über die Einstichstelle hinaus, Nesselsucht, Kreislaufbeschwerden), sollte vorab ärztlich abklären lassen, ob Imkern infrage kommt. Eine Allergie kann sich auch erst später entwickeln. Wer nach einem Stich ungewöhnliche Beschwerden bemerkt, geht damit zum Arzt.

Notfall: Bei Atemnot, Schwellung von Gesicht oder Hals, Schwindel oder Kreislaufproblemen nach einem Stich sofort den Notruf 112 wählen. Bei größeren Arbeiten am Volk ist es sinnvoll, nicht allein zu sein.

Allgemeine Hinweise, keine ärztliche Beratung.

Was Sie außerdem wissen sollten

  • Die Bienenhaltung muss beim zuständigen Veterinäramt angezeigt werden.
  • Ein Anfängerkurs und der Kontakt zu einem Imkerverein sind der beste Einstieg.
  • Eine Haftpflichtversicherung ist dringend empfohlen, beim Honigverkauf gelten lebensmittelrechtliche Regeln.
  • Der Honigertrag schwankt stark, wirtschaftlich ist die Hobbyimkerei meist ein Zuschuss, keine Einnahmequelle.

Ob es zu Ihnen passt, zeigt der Selbsttest im Imkerjahr.

Bibeltext: Schlachter 2000, © 2000 Genfer Bibelgesellschaft

Bibeltext: Schlachter 2000, © 2000 Genfer Bibelgesellschaft